Volumetrische Messgeräte messen den absoluten Wassergehalt im Boden, und liefern damit Informationen zur Wassermenge inklusive dem nicht pflanzenverfügbaren Totwasser, die in einer Volumeneinheit Boden enthaltenen ist. Übliche Masseinheiten sind Vol% oder mm Wasser pro Liter oder m³ Boden.

Wenn die Fragestellung lautet, wieviel Wasser in mm gegeben werden muß, um den Boden vom Ist-Zustand wieder auf, z.B. 80% nFK, zu füllen, sind volumetrische Messungen unschlagbar, auch wenn die Interpretation der Messwerte ansspruchsvoller als bei Sensoren für Saugspannung ist, da der Anteil an pflanzenverfügbarem Wasser sich von Bodenart zu Bodenart stark unterscheidet.

Vorteile

  • Auskunft über enthaltene Wassermenge im Boden
  • sehr genaue Messtechnik
  • unmittelbare Reaktion auf sich ändernde Feuchteverhältnisse im Boden.
  • wartungsfreie und frostsichere Sensoren

Funktionsweise

Wir führen Geräte mit unterschiedlicher Funktionsweise: TDR (Time Domain Reflectomety) und FDR (Frequency Domain Reflectometry),

Vorteile

TDR Fieldscouts sind mobile Messgeräte für den volumetrischen Wassergehalt des Bodens die keinen dauerhaften Einbau eines Sensors auf der Fläche erfordern. Die Bodenfeuchtigkeit kann sehr rasch an einer Vielzahl von Stellen gemessen werden, da eine Messung nur Sekundenbruchteile dauert. Das Gerät wird in den Boden eingestochen, die Messung durch Knopfdruck ausgelöst, und weiter geht's zum nächsten Messpunkt!

Funktionsweise TDR

TDR (Time Domain Reflectometry) Sensoren bestimmen den Wassergehalt im Boden durch Messung der dielektrischen Eigenschaften des Bodens zwischen zwei Elektroden. Dazu wird die Laufzeit eines Pulses durch die im Boden befindlichen Messnadeln bestimmt. Die Geschwindigkeit, mit der sich der elektromagnetische Puls im Boden ausbreitet, ist abhängig von dessen Dielektrizität, und damit von seinem Wassergehalt. Die Messung zeigt den durchschnittlichen Wassergehalt des geprüften Bodenprofils an, das der Länge der eingesetzten TDR Meßnadel entspricht; mögliche Messtiefen 3,8 cm, 7,5 cm, 12 cm und 20 cm.

Kalibrierung

Zwei Kalibrierungen sind bereits fest einprogrammiert: Standard (für die meisten Böden) und Ton (für Böden mit einem Tonanteil von über 35%). Genauigkeit mit den werkseitigen Kalibrierungen ca. ± 3%. Eine eigene bodenspezifische Kalibrierung ist möglich, und verbessert die Genauigkeit auf ca. ± 1,6%.

Bewässerungsmodus

Wird der TDR-Fieldscout im Bewässerungsmodus betrieben, kann über die mitgelieferten Software die optimale Ober- und Untergrenze der Bodenfeuchte für zwei Bodenarten festgelegt werden. Angezeigt wird dann die Wassermenge (in mm), die notwendig ist, um den Boden vom Ist-Zustand wieder bis zur definierten Obergrenze mit Wasser zu füllen